Spiesen-Elversberg macht den Weg frei für rasend schnelles Internet

Bürgermeister Bernd Huf unterzeichnet Vertrag mit Deutsche Glasfaser

Spiesen-Elversberg macht den Weg frei für rasend schnelles Internet

„Ja, mit ein paar Baustellen ist schon zur rechnen. Aber wir werden vorher informieren und die Vorteile durch den Ausbau überwiegen ja klar“, meint Pascal Münz, Manager Kommunale Kooperation der Deutsche Glasfaser Wholesale GmbH, der zum Vertragsabschluss ins Rathaus gekommen ist. „Los geht es damit, dass wir uns genau mit dem Bedarf in der Gemeinde auseinandersetzen, das heißt, dass wir die Bürger gezielt ansprechen und ihnen unsere Leistung, das Glasfaserkabel bis direkt in die Häuser zu legen, anbieten. Die technische Seite werden wir dabei genau erklären, der Nutzen ist aber eigentlich jedem klar: die Internetverbindung wird nicht nur schneller, sondern auch deutlich stabiler werden durch die neue Technik.“

In der Gemeinde hat man sich mit dem Thema schon länger befasst. Spätestens seit der Pandemie und Homeoffice ist aufgefallen, dass Internetverbindungen oft abreißen, Videokonferenzen „ruckeln“ oder zu Stoßzeiten schlicht zu viel Verkehr auf der Datenautobahn ist. Deshalb hat sich die Gemeindeverwaltung nun um einen Ausbau mit FTTH (Fibre-To-The Home, Glasfaser bis ins Gebäude mit bis zu 1 Gbit/s, perspektivisch sogar mehr) bemüht.

Zunächst wird der Bedarf in der Gemeinde ermittelt. Das heißt, dass die Deutsche Glasfaser, die Ende 2020 mit dem saarländischen Unternehmen Inexio fusioniert hat und seitdem in der Region präsent ist, hier ein Büro eröffnen wird, in dem sich die Bürger informieren können. Wenn sich 40% der Haushalte in der Gemeinde für einen Vertrag entscheiden, kann es losgehen. Dann wird der Ausbau Schritt für Schritt beginnen.

Außer in Spiesen-Elversberg werden noch in einigen anderen saarländischen Gemeinden Gespräche für einen Glasfaser-Ausbau geführt. „Man kann also damit rechnen, dass das Saarland in einigen Jahren deutlich besser vernetzt ist und dass das ewige Warten beim Versenden von Daten schon bald der Vergangenheit angehört“, erklärt Christopher Papke, der sich als Digitalisierungsbeauftragter bei der Gemeinde um die technische Seite des Ausbaus kümmert.

Logo