Der Vorstand des KV. Alleh-Hopp-Spiesen e.V. positioniert sich zur aktuellen Lage und der Session 2020 / 2021

KV Alleh-Hopp-Spiesen e.V.

Der Vorstand des KV. Alleh-Hopp-Spiesen e.V. positioniert sich zur aktuellen Lage und der Session 2020 / 2021

Liebe Mitglieder, Freunde und Gönner des KV. Alleh-Hopp-Spiesen,

seit nunmehr 67 Jahren sind wir als Verein dem karnevalistischen Brauchtum und dem Tanzsport verschrieben und haben bislang mit Ausnahme der Session 1990/1991 immer in der Fasenachtszeit Kappensitzungen, Maskenbälle und viele bunte Veranstaltungen durchgeführt.

Jetzt ist allerdings eine Situation eingetreten, die uns als Vorstand vor sehr große Probleme stellt. Seit 2012 haben wir keinen Veranstaltungsraum mehr in der Gemeinde und müssen als Notbehelf auf ein Veranstaltungszelt ausweichen. Dies allein bedeutet jährlich ein immenser Kraftakt.

Dank Ihrer/Eurer Unterstützung konnten wir dies dreimal realisieren und unter denkbar schlechten Voraussetzungen wirklich gelungene Fasenacht feiern. Trotzdem dürfen wir im Rahmen einer verantwortungsvollen Vorstandsarbeit die Risiken in Verbindung mit Zelt nicht aus dem Auge verlieren. Die finanziellen Aufwendungen, das erhöhte Wetter- und somit Ausfallrisiko, die massiv notwendige Manpower für Aufbau, Abbau, Darbietung und alle sonstigen Tätigkeiten führen in Summe auch zu einer erhöhten Anfälligkeit des Systems „Fasenachtsveranstaltungen beim Alleh Hopp Spiesen“.

2020 kommt jetzt noch Corona hinzu und stellt neue Herausforderungen an die Karnevalisten. Eine Pandemielage, die zuvor in der Art und Weise für uns alle nicht präsent schien und auf die wir als Gesamtbevölkerung noch die richtigen Antworten suchen. Für uns als Verein ist zurzeit klar, dass eine Fasenacht in der von uns geliebten Form nicht machbar ist.

Sollten im Frühjahr 2021 überhaupt Fasenachtsveranstaltungen erlaubt sein, so können diese nur unter den notwendigen Einschränkungen des Infektionsschutzes stattfinden. In unserem Zelt dürften wir also nur ein statisches Besucherverhalten erlauben, wir müssten zwischen den einzelnen Plätzen größere Abstände planen, Essens- und Getränkeangebot grundsätzlich verändern, Bühnenflächen und „Backstage Bereiche“ anpassen, usw.

Bei aller Kreativität und Leistungsfähigkeit des Vereins im Hinblick auf die Durchführung von Veranstaltungen, haben wir uns dieses Jahr im Vorstand dazu entschieden keine Veranstaltungen durchzuführen.

Das Risiko ist aktuell für uns nicht tragbar und genau genommen, bei der dynamischen Entwicklung der Pandemie, nicht einmal abzuschätzen. Wir müssen schweren Herzens feststellen, dass wir im nächsten Jahr keine Veranstaltungen realisieren können.

An der Stelle möchten wir betonen, dass wir als Vorstand des Vereins die Sicherheit unserer Mitglieder und Besucher stets in den Vordergrund stellen und aus dieser Verantwortung bei einer neutralen Betrachtung die Absage als unausweichlich ansehen.

Wir hoffen und werden alles in unserer Macht Stehende dafür tun, dass es uns gemeinsam gelingt für die Session 2021/2022 bessere Voraussetzungen zu haben. Vielleicht gibt es bis dahin auch eine verlässliche Perspektive hinsichtlich eines festen Veranstaltungsraums.

Unsere nächste Aufgabe wird es sein, das Trainingsangebot für unsere Mitglieder unter den Vorgaben des Infektionsschutzes nochmal sicher für alle Altersklassen aufzunehmen. Hieran wird bereits gearbeitet und erste Trainings finden statt. Nähere Informationen hierzu werden über die jeweiligen Gruppierungen weitergegeben.

In der anstehenden Mitgliederversammlung am 11.09.2020 können Sie gerne Fragen zu der Absage an uns richten und wir werden bei Bedarf zu dieser schweren Entscheidung weitere Erläuterungen geben.

Klaus Reichard Michaela Sommerlade

1. Vorsitzender 1. Schriftführerin

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